Gründung der Montségur Akademie

Am 01. Oktober habe ich auf der Konferenz des Montségur Autorenforums die Gründung der „Montségur Akademie“ bekanntgegeben.

Die Montségur Akademie ist eine intensive, 2-jährige Ausbildung für Schriftsteller mit literarischen Ambitionen.

Sie richtet sich an Autorinnen und Autoren mit professionellem Anspruch. Unter Anleitung von Profis werden Romanprojekte von der Entwicklung und Analyse der Figuren, über die Strukturierung, die Dramaturgie, der stilistischen und sprachlichen Ausarbeitung bis zur Marktreife begleitet.

Wir vermitteln dabei keine handwerklichen Grundlagen des Schreibens, sondern fortgeschrittene Methoden und Werkzeuge, um die literarische Arbeit zu professionalisieren. Ziel ist die Veröffentlichung in einem Verlag.

In unserer Akademie sind die Dozenten stets nur Mentoren und Katalysatoren. Ihr Anspruch ist es, die Teilnehmer zu unterstützen und ihre individuellen Werke bestmöglich zum Vorschein und zum Scheinen zu bringen, ohne die Stimme des Autors zu überdecken.

Die Montségur Akademie 17/18 besteht aus insgesamt 11 Wochenendworkshops mit Theorie, Beispielen, Gruppenarbeit, individueller Textarbeit und Betreuung durch drei spezialisierte Dozentinnen für Figurenpsychologie, Dramaturgie und Stil:

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Bettina Wüst, Kerstin Mehle und Lisa-Marie Dickreiter.

Bewerbungen für die Teilnahme an der Akademie und/oder für das Stipendium müssen bis zum 11. November 2016 eingehen.

Die Bewerbungen werden durch eine 6-köpfige Jury gesichtet, der zwei Lektorinnen vom Hanser Verlag und Diogenes Verlag angehören.

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Einer der 10 Teilnehmerplätze wird als Stipendium durch den Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. vergeben.
Alle Details gibt es unter http://akademie.montsegur.de

Benefiz-Plattform „Autoren helfen“

Heute wurde die neue Benefiz-Plattform von Autoren online geschaltet, bei deren Organisation ich ein wenig mithelfen durfte: Autoren helfen

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„Autoren helfen“ ist eine Initiative von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre kreativen Kräfte bündeln und sich für humanitäre und soziale Anliegen einsetzen wollen. Erdacht wurde „Autoren helfen“ von fünf Autorinnen und Autoren im September 2015.

„Autoren helfen“ will eine Plattform sein, auf der sich jede Autorin und jeder Autor auf die eigene Weise einbringen kann. Sei es mit Texten, sei es mit Aktionen und Projekten jeglicher Art für den guten Zweck.

Unter dem Motto „Autoren unterstützen Flüchtlinge“ stellen die Initiatoren die erste Kampagne dieser Plattform sehr bewusst unter das Motto „gegen Rassismus und für die Integration von Asylbewerbern“.

Wer mithelfen möchte, seine Stimme für Toleranz abgeben, Geld spenden oder Bücher oder Lesungen oder uns mit anderen Ideen unterstützen möchte, der melde sich über das dortige Kontaktformular bei den Organisatoren.

Der nächste Roman – Worum es geht

Anders als meine bisherigen Romane wird dieser weder eine Abenteuergeschichte, noch ein Thriller. Im Zentrum steht hier nicht der „Plot“, sondern der Protagonist, sein Denken, seine Suche nach Antworten, seine Vergangenheit und seine Entwicklung. Verschiedene Personen stehen ihm dabei zu Seite, bringen ihn auf den Weg und ändern seine Sichtweise. Es ist in gewisser Hinsicht ein Entwicklungsroman, eine Suche nach sich selbst.

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Rede beim Fairlag-Kongress – Bestandsaufnahme

In meiner damaligen Funktion als stellvertretender Bundesvorstandsvorsitzender des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schrifsteller („VS“ in ver.di) und als Begründer des Montségur Autorenforums, war ich doppelt angesprochen:

Beide Organisationen sind Gründungsmitglieder des „Fairlag“ Aktionsbündnisses, einem Zusammenschluss von über 65 Autorenverbänden und anderen Literaturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich für mehr Fairness im Verlagsbetrieb zusammengeschlossen haben und auf Missstände im Verlagswesen aufmerksam machen möchten, die einseitig zu Lasten der Autoren gehen.

Im Rahmen des Fairlag-Kongresses in Basel 2012 hielt ich zum Auftakt eine Rede zur Bestandsaufnahme der Situation der Autoren:

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Autorenforum modernisiert

Nach 10 Jahren war das Montségur Autorenforum ein wenig in die Jahre gekommen. Zugegeben, es war klein, schnell und handlich, aber die Technik bleibt nicht stehen; inzwischen arbeiten auch Diskussionsforen mit Datenbanken, man kann mehr und größere Datenmengen herunterladen, man erwartet bequemere Möglichkeiten, Profilbilder, Zugang mit mobilen Geräten, und vor allen Dingen eine funktionierende Suche.

Nach einiger Arbeit mit einem völlig neuen System und einer langwierigen Konvertierung der alten Daten durch eine Firma irgendwo in Indien ist es jetzt neu gestaltet und online:

Noch immer fehlen einige Inhalte, die das alte Forum zu bieten hatte, nämlich Listen der Veröffentlichungen der Mitglieder, Empfehlungen zu Literaturagenturen und Interviews mit Fachleuten der Branche. Diese Sachen werden – soweit sie noch aktuell sind – im Laufe der Zeit folgen.

Nachwievor zu finden ist die inzwischen berühmt-berüchtigte Liste „Bekannte Zuschussverlage und Dienstleister“, die inzwischen an vielen Stellen im Netz kopiert ein Eigenleben führt. Dieses hier ist das Original, das wir seit 2009 führen und aktualisieren; vielfach kritisiert, mehrfach bedroht und sogar einmal mit Verleumdungsklage belegt (ja, ich musste deswegen zur Polizei), aber niemals erfolgreich abgemahnt – denn die Formulierung ist juristisch geprüft, und jedem Eintrag liegen Belege in Form von Angeboten oder E-Mails zugrunde.

Wie auch zuvor ist ein Teil des Forums (etwas 1/3 der Inhalte) öffentlich zu lesen, und jeder Literaturinteressierte ist herzlich eingeladen, sich umzuschauen: www.montsegur.de

„Hybrid“ – Das Cover

hybrid_sDas Cover meines vierten Romans ist nun fertig, und da es bereits in den Online-Shops und in der Verlagsvorschau zu sehen ist, kann ich es auch hier einstellen. Tatsächlich wird der Roman „Hybrid“ heißen, und er erscheint im Frühjahr 2011.

 

Anders als meine „Projekt“-Trilogie ist dieses ein kleinerer und schnellerer Roman, er erscheint daher auch gleich als Taschenbuch und ist ideal als Strand-Schmöker.

„Projekt Atlantis“ – Die Lesung

Hörsaal VölkerkundemuseumIm Juni fand meine Lesung aus „Projekt Atlantis“ im Hörsaal des Völkerkundemuseums statt, was nicht nur eine atemberaubende Kulisse bietet, sondern auch eine Lokalität aus den Romanen ist, denn hier arbeitet Professor Lavell, und in diesem Hörsaal hält er seinen Vortrag über Atlantis im Roman.

Die Kollegen von Erlesen.TV haben die Lesung gefilmt, und wer ganz viel Geduld hat, kann sie sich hier ansehen:

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„Hybrid“ ist fertig – Neues zu „Projekt Atlantis“

Was ich im letzten Jahr getrieben habe, und weshalb ich so lange nichts auf dieser Website von mir habe hören lassen? Weil ich geschrieben habe. Nun ist das neue Manuskript fertig. „Hybrid“ lautet der Arbeitstitel, und sobald das Cover offiziell angekündigt wird, werde ich es hier natürlich vorstellen. Der Roman handelt nicht von Peter und Patrick, wie meine drei „Projekt-Romane“. Es geht auch nicht um Rätsel vergangener Kulturen. Statt dessen handelt der Thriller in Hamburg und Brasilien: Ein Journalist und eine Medizinstudentin untersuchen mysteriöse Leichenfunde und gehen geheimen medizinischen Experimenten auf den Grund. Nichts für schwache Nerven …!
Aber bevor es soweit ist, hier noch ein paar Neuigkeiten zu meinem letzten Roman, „Projekt Atlantis“:
Am 14. Juni erscheint „Projekt Atlantis“ endlich auch als Taschenbuch! Um die Zeit zum Erscheinen zu verkürzen, hier ein Podcast meines lieben Kollegen André Wiesler. Unbedingt reinhören!

Arbeit am neuen Roman

Ich habe mir vorgenommen, diese Inhalte etwas häufiger zu aktualisieren. Und tatsächlich gibt es auch wieder etwas Neues zu berichten. So habe ich in der Zwischenzeit begonnen, meinen vierten Roman zu schreiben. Da die „Projekt“-Reihe abgeschlossen ist, wird es etwas ganz Neues. Der Titel ist immer das Letzte, das festgelegt wird, aber ich kann zumindest soviel verraten: Es wird ein Science-Thriller, thematisch vergleichbar mit einigem, was der kürzlich leider verstorbene Michael Crichton geschrieben hat. Die Handlung wird in Hamburg und Brasilien stattfinden, actionreicher, schneller und erschreckender, als meine bisherigen Romane.

In Polen ist gerade in diesen Tagen „Projekt Babylon“ erschienen. Der Verlag hat sich sogar die Mühe gemacht und eine polnische Version der Buchwebsite ins Netz zu stellen. Und außerdem gibt es ein polnisches Werbevideo auf You Tube. Ich bin sehr gespannt, wie der Roman dort ankommt.

Das Bücherschreiben ist ja nur ein Teil meiner Arbeit in der Branche. Neulich habe ich einen Artikel für „Buch-PR“ geschrieben, um meine Erfahrungen und Ratschläge zur Organisation von Lesungen weiterzugeben und hoffe, es ihn möglichst viele Veranstalter und Autoren lesen. Da ich mir selbst immer viel Mühe mit meinen Lesungen gebe, überlege ich, ob ich dazu nicht mal eine eigene Rubrik auf dieser Seite aufbaue.

Und zuletzt, aber keineswegs am unwichtigsten: Noch bis zum 31.01.2009 ist es möglich, sich für das Montségur Akademie Frühjahrs-Seminar anzumelden. Gemeinsam mit einigen der erfolgreichsten deutschen Autoren organisiere ich im April ein Wochenendseminar für Schriftsteller und solche, die es werden sollen. Von Freitag bis Sonntag wird man mit hochwertigen Informationen und Unterricht aus erster Hand vollgestopft. Die Referenten: Andrea Schacht, Eva Völler (auch bekannt als Charlotte Thomas), Christoph Hardebusch, Charlotte Lyne, Christoph Lode, Natalja Schmidt und ich selbst.

„Projekt Atlantis“ – Das Interview

Vor ein paar Monaten bin ich mit einem Interview überrascht worden. Zufällig bei uns im Büro war Thorsten Wehner, Regisseur und Filmproduzent von 380zz.org, und als er erfuhr, dass ich Autor bin, hat er mich spontan auf einen Stuhl gesetzt und mir allerlei Fragen gestellt. Herausgekommen ist ein etwas ungewöhnliches Video-Interview, das ich unbedingt hier vorstellen musste.
Inzwischen ist der Trailer zu meinem Roman auch auf der Website von Amazon zu sehen, was mich natürlich freut.

Der größte Spaß wird meine Lesung im Juni hier in Hamburg: Sie wird im Hörsaal des Völkerkundemuseums stattfinden, was nicht nur eine atemberaubende Kulisse bietet, sondern auch eine Lokalität aus den Romanen ist, denn hier arbeitet Professor Lavell, und in diesem Hörsaal hält er seinen Vortrag über Atlantis im Roman. Also: Unbedingt vormerken!